Blog-Kategorie: Das Innere Kind

barbara kast ueber mich

Sei wählerisch

ch hab sie gehasst, diese gutgemeinten Ratschläge „Du musst zuerst mit dir alleine klar kommen, ehe du bereit für einen Partner bist“. Verflucht habe ich sie. Ich konnte das nicht mehr hören, damals, in all den Jahren meines Single-Daseins.

Wer bitte, wenn nicht ich? Ich, die schon so viel an sich gearbeitet hat? Wenn das stimmte, dann wären wohl die meisten Menschen Single, stäubte es in mir.

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Schreiben mit dem Innere Kind

Schon als Kind hielt ich mich gerne im Wald auf, sprach mit Bäumen und all den Wesen, die ich in den Wurzeln und Steinen entdeckt hatte. Im Wald sitzend gab ich mich dem Schmerz hin. Mein Inneres Kind führte den Stift, es erzählte mir, was es durchgemacht hatte. Die Naturgeistern traten in den Dialog ein, beschützten und bestärkten meine Kleine.

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Kleines Mädchen in Stöckelschuhen

Mit Lack bemalte Scham

Ein großes Schild trägt sie vor sich her: Ich bin erfolgreich. Ich bin super. Seht her, ich hab’s geschafft. Ich bin eine erfolgreiche Frau, steht da in bunten Lackfarben und großen Lettern.
Hinter dem Schild der Selbstoptimierung versteckt sich uralte Scham. Die existentielle Scham. Und die Angst, bloß gestellt und als Hochstaplerin entdeckt zu werden.

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Sonne_zwischen_den_Händen

Ahnengeschichten mit Rückgaberecht

Ich warte dauernd darauf, dass jemand sagt, ich habe hier nichts verloren. Ich glaub ständig, ich muss mich rechtfertigen, dass ich hier bin.“ Das Gefühl war mir bekannt. Das innere Unbehagen, das Nicht-stören-wollen, die vorauseilenden Entschuldigungen. Es gehörte irgendwie zu mir.
Etwas, das schon ein Leben lang da war, fällt nicht mehr auf. Es hat sich eingefleischt. Erst in der Aufstellung wurde mir deutlich, dass es so war.

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